LPK RLP demontiert sich selbst……

Offensichtlich hat die LPK ein Problem mit sich selbst……. nach dem Artikel in der Rheinzeitung ( wir haben berichtet) folgte schnell der Versuch der LPK durch einen weiteren Sprecher die zuvor bestätigten Zahlen zu „relativieren“….. so weit so gut…, oder auch nicht….. Machte dieser 2. Sprecher in dem von bibliomed veröffentlichten Artikel schon einige unglückliche Aussagen, wird es in einem aktuellen Artikel auf Focus online ( http://www.focus.de/regional/mainz/gesundheit-pflegekammer-muss-mit-zahlungsverweigerern-umgehen_id_7366533.html) geradezu grotesk!
Zitat:“Henze sagte der dpa, die Kritik, der Vorstand der Kammer sei eher arbeitgeberlastig, treffe nicht zu. So säßen zum Beispiel auch eine Kinderkrankenschwester, ein Krankenpfleger und der hauptberufliche Mitarbeitervertreter eines großen Gesundheitskonzerns in dem ehrenamtlichen neunköpfigen Gremium.“
Da hat wohl jemand die Orientierung verloren, oder weiß überhaupt nicht für wen er da tätig ist……, egal…., wir helfen gerne auf die Sprünge….
Also aufpassen.., das 9köpfige Gremium besteht ausschließlich aus Personen, welche Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in, oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in sind! Des Weiteren darf man getrost 6 dieser 9 Personen als Arbeitgebervertreter bezeichnen, demzufolge ist dieses Gremium absolut arbeitgeberlastig!
Die LPK RLP hat offensichtlich größere (Image)Probleme als ohnehin schon befürchtet.
Andererseits, was wäre schon ein Sommerloch ohne solche Possen….

zu dem bibliomedArtikel „Kammer weist Vorwürfe zurück“

Bibliomed veröffentlichte einen Artikel https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/32737-kammer-weist-vorwuerfe-zurueck/, in dem ein Kammersprecher die Vorwürfe im Zusammenhang mit Beitragszahlungen zurückweist……
Wir lernen daraus, dass die Mehrzahl der 3000 Nichtzahler keine Zahlungsverweigerer sind, sondern andere Gründe, wie falsche Kontodaten, Schwangerschaft oder Umzüge das Nichtzahlen begründen….
Was lernen wir daraus?? Einige (viele) Pflegefachkräfte haben offensichtlich Probleme korrekte Kontodaten zu übermitteln, die von der Kammer festgestellte Überalterung der Pflegenden schützt nicht vor Schwangerschaften und sonderlich sesshaft ist diese Berufsgruppe wohl auch nicht….Erst gar nicht erwähnenswert fand der Sprecher die Zahl derer, welche noch nicht vollständig, bzw. gar nicht registriert sind…., denn dies dürften auch noch einmal geschätzte 2000-3000 Nichtzahler sein…..
Des Weiteren behauptet der gute Mann das die Akzeptanz aufgrund zahlreicher Informationsveranstaltungen besser werde…. evaluiert ist diese Aussage zumindest nicht…!
Wann und wo diese „zahlreichen“ Informationsveranstaltungen stattgefunden haben sollen, bleibt indes ungewiss…, aktuell (19.07.2017 20:00 Uhr) steht lediglich eine Informationsveranstaltung auf dem bis Dezember reichenden Kalender auf der Homepage der LPK RLP…, da ich die Homepage regelmäßig besuche, versichere ich, das auch in den letzten Monaten dort nicht wesentlich mehr Informationsveranstaltungen beworben wurden. Wenn man dann noch an das Interview von Fr. Postel denkt, in welchem sie angab, das lediglich 5-50 Teilnehmer zu einer Veranstaltung kämen, so ist die Anzahl derer, welche potenziell „bekehrt“ werden konnten eher gering……
Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass die LPK RLP (wieder) einmal nicht, bzw. nur ungenügend ihrer Aufgabe nachkommt! Ihr ist es bis heute nicht gelungen die Plegefachkräfte in RLP vollständig zu registrieren, geschweige denn, dass sie die Beiträge vollständig beitreibt.
Es scheint, als wäre die LPK bereits mit den grundlegenden Aufgaben einer Selbstverwaltung überfordert …., wie bitteschön will sie da noch die Interessen der Pflegenden in der Politik durchsetzen?

Die Pflegekammer RLP spaltet! die Gemüter einmal mehr.

Der Vorsitzende der Pflegekammer RLP Hr. Dr. Mai bringt einmal mehr ein umstrittenes Thema auf…, eine eigene Pflegegewerkschaft…….
Eine Forderung, welche auf den ersten Blick möglicherweise naheliegend und nachvollziehbar, sollte man sich einmal die Frage stellen, wie Hr. Dr. Mai auf eine solche Idee kommt…?!
Zunächst einmal weist er auf eine Reihe von inhaltlichen Differenzen mit Verdi hin, welche bisher die Pflege gewerkschaftlich vertritt. Benannt werden diese Differenzen nicht,,,,,,
Des Weiteren unterstellt Hr. Dr. Mai das Pflegekräfte Verdi nicht vertrauen…, Zitat Dr. Mai „Vertrauen drückt sich auch in Mitgliederquoten aus“. Nun dies lässt sich natürlich nicht zwingend widerlegen, sollte einem andererseits auch zu denken geben, denn immerhin vertritt Hr. Dr. Mai gleich mehrere Berufsverbände (auch in der Pflegekammer RLP) welche niedrige Mitgliedsquoten aufweisen. Das ausgerechnet diese, in Zusammenarbeit mit der Landespolitik eine Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft heraufbeschworen haben, welche sich um solche Mitgliedsquoten nicht scheren muss, rundet das Bild ab.
Spannend wäre doch einmal, wie viele Mitglieder Pflege- und Ärztekammer hätten, wenn die Mitgliedschaft freiwillig wäre……, nur gut, das es den Gesetzgeber und das Heilberufegesetz gibt, so müssen sich besagte Kammern dieser Vertrauensfrage nicht stellen.