Bibliomed veröffentlichte einen Artikel https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/32737-kammer-weist-vorwuerfe-zurueck/, in dem ein Kammersprecher die Vorwürfe im Zusammenhang mit Beitragszahlungen zurückweist……
Wir lernen daraus, dass die Mehrzahl der 3000 Nichtzahler keine Zahlungsverweigerer sind, sondern andere Gründe, wie falsche Kontodaten, Schwangerschaft oder Umzüge das Nichtzahlen begründen….
Was lernen wir daraus?? Einige (viele) Pflegefachkräfte haben offensichtlich Probleme korrekte Kontodaten zu übermitteln, die von der Kammer festgestellte Überalterung der Pflegenden schützt nicht vor Schwangerschaften und sonderlich sesshaft ist diese Berufsgruppe wohl auch nicht….Erst gar nicht erwähnenswert fand der Sprecher die Zahl derer, welche noch nicht vollständig, bzw. gar nicht registriert sind…., denn dies dürften auch noch einmal geschätzte 2000-3000 Nichtzahler sein…..
Des Weiteren behauptet der gute Mann das die Akzeptanz aufgrund zahlreicher Informationsveranstaltungen besser werde…. evaluiert ist diese Aussage zumindest nicht…!
Wann und wo diese „zahlreichen“ Informationsveranstaltungen stattgefunden haben sollen, bleibt indes ungewiss…, aktuell (19.07.2017 20:00 Uhr) steht lediglich eine Informationsveranstaltung auf dem bis Dezember reichenden Kalender auf der Homepage der LPK RLP…, da ich die Homepage regelmäßig besuche, versichere ich, das auch in den letzten Monaten dort nicht wesentlich mehr Informationsveranstaltungen beworben wurden. Wenn man dann noch an das Interview von Fr. Postel denkt, in welchem sie angab, das lediglich 5-50 Teilnehmer zu einer Veranstaltung kämen, so ist die Anzahl derer, welche potenziell „bekehrt“ werden konnten eher gering……
Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass die LPK RLP (wieder) einmal nicht, bzw. nur ungenügend ihrer Aufgabe nachkommt! Ihr ist es bis heute nicht gelungen die Plegefachkräfte in RLP vollständig zu registrieren, geschweige denn, dass sie die Beiträge vollständig beitreibt.
Es scheint, als wäre die LPK bereits mit den grundlegenden Aufgaben einer Selbstverwaltung überfordert …., wie bitteschön will sie da noch die Interessen der Pflegenden in der Politik durchsetzen?