Nun ist sie also vorbei, die Politische Podiumsdiskussion und Speed-Dating zur Bundestagswahl, veranstaltet von der Landespflegekammer RLP.

Die Bilanz darf wohl durchaus als erschreckend bezeichnet werden…….!
– erschreckend das geringe Interesse der Pflegenden…..
– erschreckend, wie wenige Vertreter der Landespflegekammer, bzw. der Vertreterversammlung zugegen waren…..
– erschreckend wie häufig der Satz „das weiß ich auch nicht“ durch die anwesenden Politiker als Antwort auf Fragen bemüht wurde…..

Gerade einmal etwa 30 Interessierte folgten der Einladung der Landespflegekammer RLP zur „!politischen Podiumsdiskussion und Speed-Dating zur Bundestagswahl“; hier bereits mitgezählt sind die Politiker, welche sich den Fragen stellen, der bestellte Moderator, die 3 anwesenden Vorstandsmitglieder der Landespflegekammer, die 6-7 Vertreter der Presse, bzw. des Presseteams der Kammer…., so das eine recht überschaubare Anzahl von etwa 15 interessierten Pflegenden übrig bleibt, welche den Weg in die Unimedizin Mainz fanden, um sich zu informieren……
Dieses offensichtliche Desinteresse der etwa 40.000 beruflich Pflegenden, sowie der 81 gewählten Vertreter des „Pflegeparlamentes “ in RLP sollte sowohl bei der Landespflegekammer, als auch bei der Politik in allen Bundesländern sämtliche Alarmglocken schrillen lassen….. Die vermeintlich von der Mehrzahl der beruflich Pflegenden herbeigesehnte Pflegekammer ist und bleibt, trotz vermeintlich durch Studien belegter Zustimmung, ein Märchen….! Dies wird u.a. durch die aktuelle, wie auch vergangene Informationsveranstaltungen der Landespflegekammer RLP mehr als deutlich…..
Die beruflich Pflegenden benötigen in der Tat eine gute und starke Interessenvertretung….., die Landespflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft ist dies offensichtlich nicht, belegt u.a. dadurch, das sie nicht in der Lage scheint ihre Mitglieder zu erreichen, geschweige denn, diese zu mobilisieren. So ist und bleibt die Landespflegekammer der befürchtete zahnlose Papiertiger……