Nun hat am gestrigen Dienstag der deutsche Pflegerat mit der Landespflegekammer RLP also die Bundespflegekammer beschlossen…..
Ebenso, das der „byerische Pflegering“ nicht dabei sein darf……, die korrekte Bezeichnung des verhassten Konstrukts „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“ kommt schon nicht über seine Lippen….
Ebenso verwundert es, das die beiden Bundesländer, in welchen gerade Landespflegekammern entstehen an diesem Entscheidungsprozess offensichtlich nicht beteiligt waren….
Das eine, oder mehrere Landespflegekammern eine Bundespflegekammer gründen können und dürfen ist unbestritten…., was aber den deutschen Pflegerat mehr legitimiert als eine gesetzlich eingerichtete Interessenvertretung wie die „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“ bleibt verborgen…..
Auch warum die „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“ nicht Mitglied einer Bundespflegekammer werden darf wird nicht ausgeführt….., denn immerhin liegt die Organisation und die Entscheidung wer dabei sein darf in den Händen derer, die die Bundespflegekammer gründen, gesetzliche Vorgaben gibt es nicht…..
Das Beste ist aber, das Pflegepräsident Westerfellhaus erklärt: „Ferner wird die Bundespflegekammer eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Selbstverwaltungsorganen anstreben“….. nur eben nicht mit dem ungeliebten „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“….
Hier tritt offen zu Tage, welche Intentionen die Macher tatsächlich verfolgen….., es geht offenbar nicht um eine wirkliche Interessenvertretung der Pflegenden in Deutschland, sonst wäre man bereit konstruktiv mit Alternativen zusammenzuarbeiten, sondern auch in weiteren Bundesländern Pflegekammern mit Zwangsmitgliedschaft zu etablieren….!
Demokratisch ist dieses Vorgehen wohl kaum…., daher tatsächlich ein starkes Signal an die Bundespolitik, Landespflegekammern mit Zwangsmitgliedschaft haben offensichtlich ein falsches Demokratieverständnis, sind abzulehnen!