Beitragsskandal bei der Landespflegekammer RLP?

Aktuell erhalten mehr als 40.000 Zwangsmitglieder der Landespflegekammer RLP ein Schreiben (siehe unten) Ihres Selbstverwaltungsorgans, in welchem mitgeteilt wird „..haben wir…. unrichtige Hinweise zur Beitragseinstufung gegeben….“!
Das Schreiben, in welchem diese unrichtigen, also FALSCHEN, Hinweise gegeben wurden ist datiert auf den 24.06.2016. Demzufolge hat die LPK RLP immerhin mehr als 2 Jahre benötigt, bis sie diesen Fehler eingestanden hat.
Ob die LPK RLP diesen Fehler selbst entdeckte, oder ob sie erst durch Einsprüche ihrer Mitglieder darauf aufmerksam wurde bleibt bisher ebenso unklar, wie die Frage, wer dies zu verantworten hat.
Weiter erklärt die LPK RLP, dass sie zukünftig Beitragsbescheide versenden wird, so wie von unserem Sprecher Klaus Behrens in einem Schreiben an die Kammer schon seit 2016 gefordert.

Handelt es sich nun um einen Beitragsskandal, oder ist es einfach nur ein Fehler, wie er bei einer Gründung solch einer Organisation vorkommen kann…? Zwei Dinge sind zumindest sicher…., dass Vertrauen der Zwangsmitglieder der LPK RLP steigt hierdurch nicht und die LPK RLP muss in Folge dieses Fehlers und dem damit verbundenen Vertrauensverlust keinen Mitgliederschwund fürchten….. Echt praktisch, so eine „echte“ Selbstverwaltung…..

Doch die Unverfrorenheit der LPK RLP geht noch weiter….! Während sie selbst gut 2 Jahre benötigte ihren Fehler zu entdecken, räumt sie ihren Mitgliedern nur gut 2 Wochen Zeit ein ggf. ihre Selbsteinstufung zu korrigieren…. Ein Hohn geradezu, dass die LPK RLP gerade auf der Startseite ihrer Webseite https://www.pflegemagazin-rlp.de/?gclid=EAIaIQobChMIzevgmOCp3gIVmud3Ch0CGwQrEAAYASAAEgJE__D_BwE das Thema “ Ethik“ (philosophische Disziplin oder einzelne Lehre, die das sittliche Verhalten des Menschen zum Gegenstand hat; Sittenlehre, Moralphilosophie) behandelt…., während das Thema „falsche Hinweise zur Beitragsordnung“ nicht zu finden ist….

Im aktuellen Fall bestätigen sich die Befürchtungen von Kritikern und Gegnern der LPK, dass diese eben doch auch nur Kammern sind, wie man dies von IHK, HWK und auch anderen berufsständischen Kammern kennt…, wenig Transparenz, Fehler nur dann einräumen, wenn sie diese nicht mehr leugnen können…..

Abschließend unsere Forderung an die Landespflegekammer RLP, die Frist zur Meldung der korrigierten Beitragseinstufung auf den 31.12.2018 zu verlängern, damit werden möglichen Erkrankungen, Urlauben, etc- der Zwangsmitglieder Rechnung getragen.

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