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unsere Pressemitteilung zur Fehlinformation der Landespflegekammer RLP zum Kammerbeitrag:

„Beitragsskandal bei der Landespflegekammer RLP?

Mainz den 28.102018

Landespflegekammer RLP (LPK RLP) räumt fehlerhafte Informationen zur Beitragsordnung ein

Aktuell werden über 40.000 gesetzlich zugewiesene Mitglieder der LPK RLP (alle in RLP beruflich tätigen Gesundheits und-Krankenpfleger/innen, Gesundheits und-Kinderkrankenpfleger/innen sowie Altenpfleger/innen) durch ein Schreiben der Kammer über „unrichtige Hinweise zur Beitragseinstufung“ informiert. Das Schreiben mit dieser Information ist vom 24.06.2016, demzufolge benötigte die Selbstverwaltung mehr als 2 Jahr um ihren Fehler zu erkennen, bzw. zu kommunizieren. Das den Mitgliedern nun lediglich eine Frist von gut 2 Wochen einräumt, um eine korrekte Beitragseinstufung vorzunehmen ist mehr als unverständlich(gemäß Satzung der LPK RLP müssen Mitglieder die Beitragshöhe selbst ermitteln und an die Selbstverwaltung melden). Eine Entschuldigung bleibt die LPK RLP ebenso schuldig, wie eine Erklärung wie es zu solch einer Fehlinformation kommen konnte und wer diesen Fehler zu verantworten hat. Unbekannt ist gegenwärtig wie viele Mitglieder seit 2016 dadurch falsch hohe Beiträge gezahlt haben.
Als Körperschaft des öffentlichen Rechtes sollte die LPK RLP die aktuellen Probleme ebenso öffentlich machen, wie sie es an anderer Stelle gewohnt ist, im Rahmen der Transparenz ist sie das nicht nur ihren eigenen Mitgliedern schuldig.
Das aktuelle Vorgehen der LPK RLP belastet das Vertrauen ihrer Mitglieder weiter schwer, sowohl nach den Querelen um die Einführung der Kammer, als auch nach den Schwierigkeiten um die Registrierung der Mitglieder.
Wir, das Netzwerk für eine freie Pflegekammer RLP fordern die LPK RLP auf, die Frist für eine korrigierte Beitragseinstufung auf den 31.12.2018 zu verlängern, um allen Kolleg/innen ausreichend Zeit für eine Überprüfung einzuräumen.

Das Netzwerk für eine freie Pflegekammer ist eine kammerkritische Initiative, welche sich für die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft in der LPK RLP einsetzt.

V.i.S.P.
Klaus Behrens“

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